Die China Oilfield Services Limited (COSL) setzt die Vorbereitungen für eine Investitionsinitiative im Segment der Tiefwasser-Bohranlagen fort. Laut Pressemitteilung prüft das Unternehmen den Bau von zwei neuen Generationen von tiefwassergeeigneten Tiefwasser-Semi-Submersible-Anlagen (deepwater semi-submersible).
Neue Entscheidung des Verwaltungsrats
Auf der Sitzung des Verwaltungsrats von COSL wurde der Vorschlag zur Durchführung einer Machbarkeitsstudie (feasibility study) für den Bau von zwei solcher Anlagen erörtert und genehmigt. Das bedeutet, dass dem Projekt der nächste Bearbeitungsabschnitt vor einer möglichen Umsetzung offiziell verliehen wurde.
Zu beachten ist, dass die Idee zur Durchführung einer solchen Studie bereits vom Prüfungsausschuss des Unternehmens geprüft wurde, der den Vorschlag ebenfalls erörtert und die Durchführung der Machbarkeitsstudie genehmigt hat.
Was bereits bekannt ist
In den veröffentlichten Unterlagen werden keine technischen Spezifikationen der neuen Anlagen und keine weiteren konkreten Parameter der betreffenden Semi-Submersibles genannt.
Vorgelagerter Kontext
Die aktuelle Initiative ergibt sich logisch aus einer früheren Entscheidung der Unternehmensführung. Ende Juni hat der Verwaltungsrat von COSL bereits eine feasibility study für Folgendes genehmigt:
- den Bau von 59 Offshore-Dienstfahrzeugen;
- den Bau von vier hochleistungsfähigen jackup-Plattformen (selbstfahrende Hebebohranlagen).
Damit setzt der vorliegende Schritt den bereits eingeschlagenen Kurs von COSL zur Erweiterung der Flotten- und Bohrinfrastruktur fort.