Die Terminaltochter von Hapag-Lloyd, Hanseatic Global Terminals (HGT), vertieft ihre Investitionen in strategische Infrastruktur, indem sie zustimmt, 20 % der Anteile am Eurogate Container Terminal Hamburg (CTH) zu erwerben und ihren Anteil am Terminal TC3 in Tanger von 10 % auf 20 % zu verdoppeln. Die Transaktionen unterliegen der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden.
Die Transaktion in Hamburg bietet Hapag-Lloyd eine signifikante Präsenz im zweiten Containerterminal seines Heimathafens. Der Reeder besitzt bereits 25,1 % der Anteile am Terminal Altenwerder der HHLA, was bedeutet, dass er nun in zwei der vier wichtigsten Containerterminals in Hamburg investiert ist. Das Eurogate Container Terminal Hamburg hat eine jährliche Bearbeitungskapazität von etwa 2,5 Millionen TEU.
Für Hamburg stellt diese Vereinbarung einen weiteren Schritt in der Veränderung der Eigentümerstruktur unter den Terminals des Hafens dar, wo große Containerreedereien zunehmend direkte Anteile an der Infrastruktur übernehmen, von der sie abhängig sind. MSC besitzt bereits einen erheblichen Anteil an der HHLA, während COSCO 24,99 % der Anteile am Terminal Tollerort der HHLA hält.
Gleichzeitig erhöht HGT seinen Anteil am Terminal TC3 in Tanger auf 20 %, was seine Position in einem der wichtigsten Transitknotenpunkte des Mittelmeers und einem Schlüsselpunkt im Containertransport zwischen Ost und West stärkt.