Die Versicherungsprämien für Schiffe in der Kampfzone rund um den Iran sind um das 12-fache und mehr gestiegen und erreichen 3% des Wertes der Ladung im Vergleich zu 0,25% vor Beginn der Operation, berichtet die Financial Times.
Wichtige Versicherer haben die Deckung für frühzeitige Öffnungen zurückgezogen, was die Schifffahrt im Gebiet des Persischen Golfs faktisch lahmgelegt hat. Diese Informationen sind für Schiffseigentümer und Reedereien bei der Planung von Operationen und der Berechnung der wirtschaftlichen Rentabilität von Fahrten von entscheidender Bedeutung.
Kontext der Eskalation
Der Anstieg der Tarife erfolgte vor dem Hintergrund einer umfassenden amerikanisch-israelischen Operation gegen den Iran, die am 28. Februar 2026 begann. Der Iran hat eine Strategie der asymmetrischen Eskalation verfolgt, einschließlich der Drohung mit einer Blockade der Strasse von Hormuz, durch die 20-30% der weltweiten Öl- und Gaslieferungen verlaufen. Mehr als 150 Tanker haben ihre Bewegungen eingestellt, was zu einem Stillstand der Schifffahrt geführt hat.
- Die Strategie des Iran: massive Starts von billigen Raketen und Drohnen zur Überlastung der Luftverteidigung des Gegners.
- Die Drohung mit der Schließung der Straße hat zu einem drastischen Anstieg der Benzinpreise in den USA geführt.
- Die USA und Israel führen Angriffe auf die Raketen-, Atom- und Energieinfrastruktur des Iran durch.
Die Vorschläge von Donald Trump zur Unterstützung der Schifffahrt haben die Versicherungsbranche nicht beeindruckt, was die Situation verschärft hat.