In der Nähe des beliebten Ferienorts Phuket im Andamanensee kam es zu einer großen Ölverschmutzung nach dem Untergang des panamaischen Containerschiffs Sealloyd Arc.
Umstände des Vorfalls
Der Vorfall ereignete sich am 7. Februar westlich der Insel Ko Kaeo Yai, in der Nähe des Kap Promthep im Süden von Phuket. Das Schiff, das von Malaysia nach Bangladesch unterwegs war, sank aufgrund von Wassereintritt in den Rumpf. An Bord befanden sich etwa 300 Container, von denen 14 gefährliche Stoffe enthielten, die die Umwelt und die Schifffahrt bedrohen[1][2][9].
Ausmaß der Verschmutzung
Luftaufnahmen zeigten einen Ölteppich von 7,2 km Länge und 1,6 km Breite, der in westlicher Richtung driftet, weg von der Küste der Insel. Bisher wurden keine Verschmutzungen entlang der Küsten von Phuket festgestellt, aber die Behörden warnen vor einer potenziellen Bedrohung für marine Ökosysteme, einschließlich Korallenriffe[3][5][6].
Rettungsarbeiten und Reaktion der Behörden
Alle 16 Besatzungsmitglieder wurden erfolgreich gerettet und an Land gebracht. Die Aufräumarbeiten werden von der Marine der thailändischen Streitkräfte (Royal Thai Navy) durchgeführt. Ein Einsatzleitungszentrum wurde eingerichtet, um die Maßnahmen zur Eindämmung der Verschmutzung und zur Bewertung des Schadens zu koordinieren[2][7].
- Empfehlungen für Seeleute: Vermeiden Sie das Verschmutzungsgebiet, überwachen Sie AIS.
- Die Überwachung wird fortgesetzt, um die Ausbreitung der Verschmutzung zu verhindern.
Die Situation bleibt unter Kontrolle, erfordert jedoch schnelle Maßnahmen zur Minimierung des Umweltschadens.