Brüssel, 10. Februar. Die Europäische Kommission hat den Start neuer Maßnahmen zur Förderung des europäischen Schiffbaus im Rahmen der Initiative „Made in EU“ angekündigt. Diese Schritte zielen darauf ab, die Widerstandsfähigkeit der Branche zu stärken und die Produktion von Schiffen zu beschleunigen.
Die Initiative umfasst die Beseitigung „unrealistischer Faktoren“, wie z.B. Instabilität und Verzögerungen in der Produktion. Sie soll Bestellungen für Fähren, Schlepper und Forschungsschiffe ankurbeln und die Finanzierung über die Europäische Investitionsbank (EIB) sicherstellen.
Schlüsselelemente der Unterstützung
- Finanzierung durch die EIB: Bereitstellung von günstigen Krediten für Schiffbauprojekte.
- Unterstützung der maritimen Branche: Ankurbelung von Bestellungen für spezialisierte Schiffe, einschließlich Fähren und Schlepper.
- Schaffung von Arbeitsplätzen: Geplant ist die Unterstützung von 316.000 Arbeitsplätzen in der Branche.
Die Maßnahmen umfassen auch Forschungsschiffe und fördern Innovationen sowie eine nachhaltige Entwicklung des europäischen Schiffbaus. Die Europäische Kommission betont, dass diese Initiativen der Branche helfen werden, auf dem globalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben und die Führungsposition der EU in der Produktion von Hochtechnologieschiffen zu sichern.
Vertreter der Schiffbauindustrie begrüßten die Ankündigung und wiesen auf die zeitgerechte Unterstützung in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld hin. Einzelheiten zur Umsetzung der Maßnahmen werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben.