Das südkoreanische Schiffbauunternehmen Samsung Heavy Industries (SHI) hat seine Ambitionen für das Jahr 2026 erhöht und plant, Aufträge für den Bau von Schiffen und Offshore-Anlagen im Wert von 13,9 Milliarden Dollar zu akquirieren. Dies geht aus Dokumenten hervor, die an die Koreanische Börse eingereicht wurden[1][2].
Rekordzahlen für 2025
Im Jahr 2025 verzeichnete das Unternehmen die höchste Rentabilität seit über zehn Jahren. Der konsolidierte Umsatz betrug etwa 7,34 Milliarden Dollar, das operative Ergebnis lag bei 594 Millionen Dollar, der Nettogewinn bei 369 Millionen Dollar. Diese Zahlen übertrafen die Prognosen[1].
Ziele für 2026
Für das nächste Jahr setzt sich SHI das Ziel, einen Umsatz von 8,83 Milliarden Dollar (oder 12,8 Billionen Won, +21,9% im Vergleich zur Prognose für 2025) zu erreichen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Offshore-Segment: Das Unternehmen plant, Aufträge für vier FLNG-Anlagen (schwimmende Flüssiggasverflüssigungsanlagen) im Gesamtwert von 8,2 Milliarden Dollar zu erhalten, einschließlich zweier verschobener Aufträge. Die Aufträge für Handelsschiffe werden auf 5,7 Milliarden Dollar bleiben[1][2].
Marktkontext
Analysten weisen auf die hohe Sichtbarkeit des Umsatzwachstums hin, die auf zuvor erhaltenen Aufträgen basiert. FnGuide prognostiziert einen Anstieg des operativen Gewinns der drei größten Schiffbauer Südkoreas (einschließlich SHI) um 44,9% im Jahr 2026 auf 4,6 Milliarden Dollar. Für SHI wird ein Gewinnanstieg von 66% auf 1 Milliarde Dollar erwartet[1][5].
Samsung Heavy Industries ist auf den Bau von LNG-Tankern, schwimmenden Produktionsanlagen und hochmodernen Offshore-Anlagen spezialisiert. Die Hauptwerft befindet sich in Geoje[1].