Die Marinekräfte von fünf NATO-Staaten haben mit den 11-tägigen U-Boot-Übungen Arctic Dolphin 26 vor der Westküste Norwegens begonnen. Die Übungen zielen darauf ab, Operationen zur Suche und Neutralisierung von U-Booten unter extremen arktischen Bedingungen zu trainieren.
Teilnehmer und eingesetzte Kräfte
An den Manövern nehmen U-Boote, Überwasserschiffe, Hubschrauber und U-Boot-Abwehrflugzeuge teil. Die Zusammensetzung der Kräfte umfasst:
- Von Norwegen: Fregatte und U-Boot
- Von Großbritannien: U-Boot und Patrouillen-U-Boot-Abwehrflugzeug P8 Poseidon
- Von den Niederlanden: U-Boot
- Von Deutschland: U-Boot und zwei Unterstützungsschiffe
- Von Dänemark: Hubschrauber
Auch Schiffe der Ersten ständigen maritimen Gruppe der NATO (SNMG1) sind an den Übungen beteiligt.
Bedeutung der Übungen
Laut dem Kommandeur der Königlichen Marine Norwegens, Admiral Kirre Haugen, sind die Übungen von großer Bedeutung nicht nur für die nationalen Marinekräfte, sondern auch für die NATO insgesamt. Die Manöver demonstrieren das Engagement des Bündnisses, eine aktive Präsenz in den nördlichen Breiten aufrechtzuerhalten, und bieten eine wertvolle Gelegenheit für gemeinsame Trainings mit wichtigen Verbündeten.