UNO schafft ein Netzwerk von Einheiten zur Bekämpfung der maritimen Kriminalität
Das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) unterstützt gemeinsam mit der Weltzollorganisation und Interpol die Staaten dabei, die Kontrolle über maritime, luft- und landgestützte Grenzen, die von organisierten Verbrechergruppen genutzt werden, zu stärken. Es wurden 192 nationale Einheiten in 89 Ländern gegründet, um Risiken zu bewerten, gefährliche Fracht und Passagiere abzufangen sowie die Bemühungen zwischen den Ländern zu koordinieren, was für die Sicherheit des maritimen Handels von entscheidender Bedeutung ist.
Ziele und Aufgaben der neuen Einheiten
Die nationalen Einheiten zur Kontrolle von Fracht und Passagieren (National Cargo and Passenger Control Units) sind auf folgende Punkte ausgerichtet:
- Bewertung von Risiken im maritimen und luftgestützten Transport.
- Abfangen von verdächtigen Frachten und Passagieren.
- Stärkung der Koordination zwischen den Staaten zur Verhinderung transnationaler Kriminalität.
Solche Maßnahmen ermöglichen eine effektive Bekämpfung des Drogenhandels, des Waffenschmuggels und anderer Formen organisierter Kriminalität, die den globalen Handel bedrohen.
Internationale Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg
Die Initiative der UNODC unterstreicht die Bedeutung von Partnerschaften mit internationalen Organisationen. Die geschaffenen Einheiten werden in ein globales Netzwerk zum Austausch von Informationen integriert, was die Reaktionsfähigkeit auf Bedrohungen erhöht. Dies ist besonders relevant angesichts des Anstiegs der maritimen Transporte, die das Rückgrat der Weltwirtschaft bilden.
Nach Angaben der UNO trägt die Verstärkung der Grenzkontrollen nicht nur zur Bekämpfung der Kriminalität bei, sondern erhöht auch die allgemeine Sicherheit des internationalen Handels.