Der amerikanische Präsident Donald Trump hat eine Verordnung unterzeichnet, die für zwei Monate das Jones-Gesetz für den Transport von Kohle, Öl, Erdölprodukten, Gas (einschließlich Flüssiggas) und Düngemitteln zwischen US-Häfen auf Schiffen unter ausländischer Flagge außer Kraft setzt.
Ziel der Maßnahmen – Senkung der Logistikkosten
Diese Entscheidung ermöglicht es ausländischen Schiffen, an Kabotageverkehren teilzunehmen, um die Logistik zu verbessern und die Preise für Kraftstoffe zu stabilisieren. Das Jones-Gesetz (Jones Act), das 1920 verabschiedet wurde, verlangt traditionell, dass Schiffe, die Fracht zwischen amerikanischen Häfen transportieren, in den USA gebaut, unter amerikanischer Flagge fahren und überwiegend mit amerikanischer Besatzung besetzt sind. Die Ausnahme von seiner Anwendung soll Probleme mit dem Mangel an Schiffen und der hohen Nachfrage nach Energieträgern lösen.
Vorübergehende Erleichterungen für wichtige Güter
Die Verordnung betrifft eine streng definierte Liste von Waren: Kohle, Öl, Erdölprodukte, Flüssiggas und Düngemittel. Sie gilt für zwei Monate und zielt darauf ab, schnell auf Marktherausforderungen zu reagieren. Experten schätzen, dass dies helfen wird, die Preise für Kraftstoffe für amerikanische Verbraucher zu senken, insbesondere in einer angespannten geopolitischen Situation.
- Wesentliche Änderungen: Vorübergehende Aufhebung der Beschränkungen für ausländische Schiffe in der Kabotage.
- Liste der Güter: Kohle, Öl, Erdölprodukte, LNG, Düngemittel.
- Gültigkeitsdauer: Zwei Monate.
- Ziel: Verbesserung der Logistik und Stabilisierung der Preise.
Frühere ähnliche Ausnahmen wurden in Zeiten von Notfällen wie Hurrikanen oder Pandemien eingeführt. Die neue Verordnung von Trump setzt diese Praxis fort und betont die Priorität der energetischen Sicherheit des Landes.