Die führenden weltweiten P&I Clubs stellen ab dem 5. März 2026 die Bereitstellung von Versicherungen für militärische Risiken für Schiffe ein, die in den Persischen Golf, die Gewässer des Iran und die Straße von Hormuz einlaufen. Diese Entscheidung wurde von Gard, Skuld, NorthStandard, London P&I Club und American Club im Zuge der Eskalation des Konflikts zwischen den USA, Israel und Iran getroffen.
Die Entscheidung der Clubs ist auf den dramatischen Anstieg der militärischen Risiken in der Region nach Beginn der Operation „Epische Wut“ am 28. Februar 2026 zurückzuführen. Die USA und Israel haben iranische Einrichtungen angegriffen, einschließlich nuklearer und raketentechnologischer Programme, was zu Vergeltungsmaßnahmen Teherans, der Schließung der Straße von Hormuz und einer erheblichen Reduzierung des Schiffsverkehrs führte[1][4].
Drastischer Rückgang des Verkehrs
Der Verkehr durch die Straße von Hormuz ist drastisch zurückgegangen: Am 1. März passierten nur 23 Schiffe (1 Million Tonnen DWT) im Vergleich zu den üblichen 100 Schiffen (über 10 Millionen Tonnen). Die Straße, durch die 15–20% des weltweiten Öls und 30% des LNG transportiert werden, ist aufgrund iranischer Schnellboote, Minen und Anti-Schiff-Raketen zu einem Hochrisikogebiet geworden[1].
Kontext des Konflikts
- Am 28. Februar begannen die USA und Israel mit Angriffen auf den Iran und zerstörten einen erheblichen Teil seiner Marine (über 50 Schiffe) und Raketenfähigkeiten[1].
- Der Iran schloss die Straße für den Schiffsverkehr, um den Ölexport zu paralysieren und einen wirtschaftlichen Schlag gegen den Westen zu führen[4].
- Die militärische Aktivität hält an: Die USA haben die Warnung für Schiffe bis zum 7. März verlängert, und die amerikanischen Truppen haben die Stützpunkte im Golf verlassen[2][3].
Die Weigerung der P&I Clubs, militärische Risiken zu versichern, verstärkt die Lähmung des Handelsverkehrs und paralysiert die Energieversorgung nach Asien, was die globale Energiekrise verschärft[1].